CHRISTIAN HELBOCK: ZUR ARCHITEKTUR DES BUCHES. VOM INNEN UND VOM RAND, DONNERSTAG 1. OKTOBER 2020, 18 UHR

Ein Künstlerbuch kann durchaus mit dem Format einer Ausstellung korrespondieren, ist aber seinem Kern nach gänzlich anderen Gesetzlichkeiten (des Materials, der Montage, des Layouts, der Reproduktion, des Drucks; kurz: den Gesetzen des Mediums) unterworfen. Dem/der Leser*in oder Betrachter*in eine offene Szene anzubieten, auf der diese/dieser selbst zur mitgestaltenden Akteur*in und Kompliz*in wird, ist eine der Herausforderungen für den/die Künstler*in und Gestalter*in. Es ist im mehrfachen Sinne eine Art des Übersetzens (von Raum zu Raum, von Subjekt zu Subjekt, von Objekt zu Objekt, etc.). „Zur Architektur des Buches. Vom Innen und vom Rand“ will also ebenso von den Mechanismen seiner Gestaltung sprechen wie von der Mechanik seines inneren Funktionierens. Die Installation im Kunstraum SUPER handelt vom Entwurf des Buches in seiner vorläufigen, noch nicht beschlossenen Form und bindet die/den Besucher*in einen noch anhaltenden Prozess mit ein.

Christian Helbock
www.helbock.at

Eröffnung: Donnerstag 1. Oktober, 18 – 22 Uhr
Ausstellung bis 15. Oktober

Dialog: Mittwoch, 7. Oktober 2020, 18 Uhr
Nik Thoenen / Christian Helbock: Vom Bauen eines Buches oder zur Mechanik seiner Gestaltung